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Reise- und Sicherheitshinweis: Trinidad und Tobago

Karte
Trinidad und Tobago

Stand 16.03.2016
(Unverändert gültig seit: 16.03.2016)

Letzte Änderung:
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Allgemeine Reiseinformationen
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Besondere strafrechtliche Vorschriften

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität

Die Zahl der Gewaltverbrechen in Trinidad und Tobago ist hoch. Die Bandenkriminalität, bei der es nicht zuletzt um Drogenhandel geht, hat daran einen großen Anteil. In Zeiträumen um Feiertage (Weihnachten, Karneval) ist regelmäßig ein Anstieg von Taschendiebstählen, Gelegenheitsüberfällen und ähnlichen Delikten zu verzeichnen. Allgemeine, subjektiv belanglos erscheinende Streitsituationen sollten grundsätzlich nicht unterschätzt werden.

Auf Trinidad, und dort besonders in Port of Spain, aber auch in den übrigen größeren Städten, besteht die Gefahr von Raubüberfällen und Einbruchdiebstählen. Vor Gewaltanwendung, manchmal auch unter Einsatz von Schusswaffen, wird dabei nicht zurückgeschreckt. Von Besuchen der Innenstadt von Port-of-Spain östlich von Henry Street sowie der Stadtteile Beetham, Laventille, Morvant und Sea Lots wird dringend abgeraten, im Stadtteil Belmont ist ebenfalls Vorsicht geboten. Gleiches gilt für Carapo, einen Stadtteil von Arima. Aber auch in anderen Wohngebieten, in Einkaufszentren sowie an den Ausflugszielen Fort George und Lady Young Lookout haben sich Überfälle auch auf Ausländer ereignet. Bei Besuchen des Stadtzentrums (Downtown) sowie bei öffentlichen Veranstaltungen sollte auf Taschen und Geldbeutel geachtet werden. Passagiere von Kreuzfahrtschiffen sollten sich organisierten Landausflügen anschließen und nicht einzeln das Stadtzentrum von Port of Spain sowie die Gegend um das Hafengelände erkunden.

Auf den Zubringerstraßen zum Flughafen Piarco (Beetham Highway und Lady Young Road) kommt es vor, dass haltende Autos von kriminellen Banden überfallen werden, um die Insassen auszurauben.

Auf Tobago ist in Charlotteville und in Minister Bay/Bacolet erhöhte Vorsicht geboten. Auch im Südwesten Tobagos (z.B. in Buccoo, Bon Accord, der Gegend von Black Rock und Lambeau) kam es aber in der Vergangenheit immer wieder  zu Taschendiebstählen und Überfällen. Einbrüche und Überfälle hat es auch wiederholt in Gästehäusern, alleinstehenden Villen und auch Hotelanlagen gegeben. Wiederholt waren auch deutsche Touristen betroffen. Es sollte daher im eigenen Interesse auf einen entsprechenden Sicherheitsstandard bei der gewählten Unterkunft (Einzäunung, Sicherheitsdienst etc.) geachtet werden. Alleinreisenden Frauen wird zu besonderer Vorsicht geraten. Einsame Strände sollten wegen der Gefahr von Überfällen sowohl auf Trinidad als auch auf Tobago stets gemieden werden.

Die Gefahr von Überfällen nimmt nach Einbruch der Dunkelheit erheblich zu. Reisende sollten keinen Widerstand leisten, um das Risiko von Gewaltanwendung zu verringern.

Grundsätzlich wird zu Vorsicht bei Spaziergängen in wenig belebten Vierteln / Parks größerer Städte / Siedlungen, besonders nach Einbruch der Dunkelheit, geraten. Es sollte dabei besonderes Augenmerk auf die Umgebung gelegt werden: Ohrstöpsel oder Kopfhörer, die akustische Sinneseindrücke unterdrücken, sollten daher nicht getragen werden.

Es wird im Übrigen dringend davon abgeraten, Anhalter mitzunehmen oder selbst per Anhalter zu reisen. Auch bei der Benutzung von Taxis und Maxitaxis (Kleinbusse) ist Vorsicht angebracht.

Trunkenheit am Steuer und daraus resultierende unberechenbare Fahrweise ist ein weitverbreitetes Problem.

Auf Wertsachen wie Schmuck sollte verzichtet und Bargeld nur im unbedingt benötigten Umfang mitgeführt werden. Es wird angeraten, wichtige Dokumente (Flugschein, Reisepass) nur in Fotokopie mitzunehmen und die Originale im Hotelsafe zu hinterlegen.

Piraterie

Segler sollten beachten, dass Raubüberfälle auf ankernde oder sich in Küstennähe befindende Schiffe bzw. Fälle von Piraterie in der Ostkaribik sporadisch vorkommen und entsprechende Maßnahmen ergreifen (Vorsicht mit spontanen Gästen an Bord, Eigensicherung bei Nacht). Notrufe an die Polizei/Küstenwache über 999 (Mobiltelefon) sind möglicherweise zuverlässiger als Dringlichkeitsrufe über mobilen Seefunk.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:

www.auswaertiges-amt.de

LaCita Reise- und Sicherheitshinweis
Herausgeber: pIL: hudy99
Besitzer: pIL: hudy99
Publiziert am: 01.05.2012 08:17
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