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Reise- und Sicherheitshinweis: Guatemala

Karte
Guatemala

Stand 07.08.2017
(Unverändert gültig seit: 07.08.2017)

Letzte Änderungen:
Redaktionelle Änderungen

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität
Guatemala verzeichnet im Vergleich zu Deutschland und vielen anderen, auch lateinamerikanischen Ländern, eine hohe Kriminalitätsrate. Neben der allgemeinen Straßenkriminalität ist Guatemala Schauplatz gewaltsamer Auseinandersetzungen zwischen Drogenkartellen untereinander und mit den staatlichen Sicherheitskräften, aber auch von interfamiliären tödlichen Gewalttaten, bei denen immer wieder Unbeteiligte Opfer werden. Die Hemmschwelle beim Einsatz von Gewalt ist sehr niedrig.
Eine gute Vorbereitung und ein angepasstes Verhalten tragen dazu bei, das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden zu verringern.

Es wird dringend empfohlen, Reisedokumente (Pässe, Flugtickets, Reisekrankenversicherung  u. ä.) an einem sicheren Platz (z.B. im Hotelsafe) aufzubewahren.  Es ist ratsam, Kopien der wichtigsten Unterlagen (Pass, etc.) mitzuführen, um sich ggfs. ausweisen zu können.  

Reisenden wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um in einem Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.  

Gruppenreisende können und sollten vor Reiseantritt über die guatemaltekische Tourismusbehörde INGUAT (info@inguat.gob.gt, Tel. +502 2421 2810 oder 1500) ihre Reiseroute abklären und ggfs. Sicherheitsbegleitung erbitten. Auch Alleinreisende können sich jederzeit an INGUAT wenden, die in allen größeren touristischen Orten Büros hat und deren Mitarbeiter in der Regel sehr hilfsbereit sind.

Bei Reisen in das Landesinnere Guatemalas ist Vorsicht geboten Das Risiko beraubt zu werden besteht - wenn auch in geringerem Maße - ebenfalls in Touristenzentren wie Antigua, Flores, Tikal und am Atitlán-See. Die Vulkane Acatenango, Santa Maria und Agua sind immer wieder Schauplätze krimineller Übergriffe auf Touristen. Es wird empfohlen, bei der Polizeistation in Antigua, Polizeibegleitung für die Besteigung dieser Vulkane anzufordern, bzw. zumindest einen Führer zu nehmen. Lizensierte Führer von INGUAT stehen in der Regel an den Parkeingängen zur Verfügung.

Auch für sonstige Wanderungen/Trekkingtouren wird dringend empfohlen, diese nicht allein, sondern in Gruppen in Begleitung von seriösen Agenturen oder Reiseführern zu unternehmen.

Drogenkonsum ist in Guatemala kein Kavaliersdelikt. Dieses Delikt wird von der Polizei konsequent verfolgt.

Landesweit kommt es zu Kredit-/EC-Kartenbetrug und Klonen von Kreditkarten, sowohl bei der Benutzung an Geldautomaten als auch beim Bezahlen. Es wird empfohlen, nur Geldautomaten zu benutzen, die durch Kameras, Bankpersonal etc. überwacht werden. Wird die Karte vom Automaten einbehalten, kann es sich um einen Betrugsversuch handeln. Beim Bezahlen sollte die Kreditkarte nur vor den Augen des Inhabers benutzt werden. Es wird zudem empfohlen, regelmäßig die Kontobewegungen zu überprüfen. Im Betrugsfall ist eine Anzeige bei der guatemaltekischen Polizei angebracht. Den Kreditkarteninstituten ist eine entsprechende Anzeige vorzulegen.

Da Waffen weit verbreitet sind, sollte bei einem Überfall kein Widerstand geleistet werden. Die geforderten Gegenstände (Handys, Wertsachen, Gepäck, Pkw etc.) sollten zügig und ruhig herausgegeben werden. Ratsam ist es, stets einen kleineren Geldbetrag in einer getrennten Geldbörse und evtl. ein zweites Mobiltelefon mit sich zu führen.

Das guatemaltekische Justizsystem befindet sich in einem desolaten Zustand. Im Falle einer Strafverfolgung oder zivilrechtlicher Streitigkeiten ist ein  rechtsstaatliches Verfahren nicht immer zu erwarten.
Willkürliche Maßnahmen durch Sicherheitskräfte sind möglich und können sich auch gegen Ausländer richten.

Guatemala-Stadt
Von der Benutzung der roten Stadtbusse wird dringend abgeraten. Die Benutzung der grünen Stadtbusse („Transmetro“) und der blauen Busse („Transurbano“) gilt als relativ sicher. Auf öffentliche Busse werden immer wieder Überfälle verübt. Überfälle auf Fußgänger und Autofahrer finden zu jeder Tageszeit statt, auch im dichten Berufsverkehr und werden in der Regel von mehreren bewaffneten Tätern gemeinsam begangen. Das Geschäfts- und Ausgehviertel „Zona Viva“, in dem sich die meisten Hotels und Restaurants befinden, ist nicht völlig sicher.
Gewisse Zonen der Hauptstadt, die allerdings von Touristen kaum besucht werden, sollten ganz, einsame Straßen und unbelebte Gegenden auch tagsüber, aber besonders nachts, gemieden werden.

Reisen über Land
Es wird von nächtlichen Reisen, auch im eigenen PKW oder Mietwagen, außerhalb der Städte und auf abgelegenen Strecken auf jeden Fall abgeraten. Dies nicht nur aus Gründen der Kriminalität sondern vielmehr auch aufgrund erhöhter Unfallgefahr u. a. durch unbeleuchtete Fahrzeuge, Schlaglöcher, streunende Hunde oder Hindernisse auf der Straße.
Die Ausschilderung ist schlecht; daher wird bei Fahrten am Tag die Nutzung eines guten Navigationssystems (z.B. WAZE) empfohlen. Vorsicht bei Umleitungen, da WAZE nicht zwischen unsicheren und sicheren Fahrtrouten unterscheidet.

Alleinreisen sollten allgemein auf ein Mindestmaß beschränkt und - sofern möglich - der Kontakt zu anderen Reisenden (z. B. organisierte Gruppenreisen, Reisen mit Reiseleitung/ -begleitung) gesucht werden.

Öffentliche Überlandbusse sind öfter Ziel bewaffneter Banden. Viele dieser Busse sind in schlechtem technischem Zustand und sollten wegen beträchtlicher Unfallgefahr nicht benutzt werden. Zu den wichtigsten Touristenzentren fahren von der Hauptstadt und von Antigua aus besser gewartete Reise- und Kleinbusse von Reisebüros, die als sicherer gelten. Reisende sollten stets auf das Gepäck achten und es möglichst nicht auf das Dach des Busses verladen lassen.

Naturkatastrophen
In Mexiko, in Zentralamerika, der Karibik und den südlichen Bundesstaaten der USA ist von Juni bis Ende November Hurrikan-Saison. Reisende nach Guatemala in dieser Zeit müssen mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen rechnen und werden gebeten, die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten.

Des Weiteren besteht die Gefahr von Vulkanausbrüchen. Der im Osten El Salvadors bei San Miguel gelegene Vulkan Chaparrastique ist nach vermehrtem Ascheausstoß im Dezember 2013 weiterhin leicht aktiv.

Guatemala liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Deutschen Geoforschungszentrums Potsdam.

Durch Erdbeben und Vulkanausbrüche kann es immer wieder zu Straßensperren und Einschränkungen im Flugverkehr kommen. Anordnungen der lokalen Behörden ist stets Folge zu leisten. Weitere Hinweise erteilt das guatemaltekische seismologische Institut.

Starke Regenfälle können neben Überschwemmungen zu Erdrutschen führen, die die Straßen mehrere Stunden unpassierbar machen. Besondere Gefahr besteht bei Wohngebieten in Tallagen, die von Bergen umgeben sind, sogenannter Barrancos. Dort kann es wegen gravierendender Infrastrukturmängel aufgrund unkontrollierter Bebauung zu Erdrutschen kommen. Es wird empfohlen, sich im spanischsprachigen Portal von CONRED (Katastrophen- u. Zivilschutzbehörde)  über Verhaltensmaßnahmen und gefährdete Orte zu informieren.

Sonstige Hinweise
Im Rahmen von Demonstrationen kommt es gelegentlich – auch auf dem Land – zu Straßenblockaden.

Vor dem Fotografieren bzw. Filmen der indigenen Bevölkerung empfiehlt es sich deren Zustimmung einzuholen. Das Fotografieren von Kindern sollte generell unterbleiben. Hier kommt es immer wieder zu Missverständnissen (Kinderraub etc.) mit der Gefahr, dass die einheimische Bevölkerung aggressiv reagiert.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die  Krisenvorsorgeliste einzutragen, um eine schnelle Kontaktaufnahme im Notfall zu ermöglichen. Pauschalreisende werden ggfs. über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

LaCita Reise- und Sicherheitshinweis
Herausgeber: pIL: hudy99
Besitzer: pIL: hudy99
Publiziert am: 01.05.2012 08:17
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